Capitolina Rom

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Die Reise nach Rom

28. April 2006, Capitolina zu Rom, Italien

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20. Stiftungsfest der Capitolina zu Rom im CV

Die Capitolina ist eine deutsche CV-Verbindung in Rom, die den in Rom studierenden deutschen, österreichischen aber auch italienischen Studenten eine couleurstudentische Heimat bieten soll. Die Capitolina hat besonders viele Geistliche als Mitglieder, an erster Stelle soll Papst Benedikt XVI. genannt sein, dessen Unterschrift die Gründungsurkunde der Capitolina trägt.

Gleich nach der Landesvaterkneipe der Floriana am 28. April 2006 machten sich der hohe Phil-x Pagat und xx Castrix auf, um das 20. Stiftungsfest der Capitolina in Rom zu besuchen. Die Junggesellen sind offensichtlich doch die Spontansten, da sich sonst keiner der Bundesbrüder kurzfristig freimachen konnte um mitzufahren, was im nachhinein einige schon bedauern.
Mit ein Grund für das Zögern war wohl, dass noch kein Quartier reserviert war. Dies tat der guten Laune der beiden Reisenden aber keinen Abbruch. Die 1200 km von St. Pölten nach Rom nehmen exakt 12 Stunden Fahrtzeit in Anspruch (90 PS TDI Fahrzeug, 2 Personen mit durchschnittlichem Florianengewicht).

Neben den kurz entschlossenen Florianen, hatte sich eine beträchtliche Anzahl von Gästen aus Österreich und Deutschland eingefunden, die ebenfalls das Stiftungsfest zum Anlass nahmen, einige Tage oder auch die ganze Woche in Rom zu verbringen.

Die Capitolinen wurden offensichtlich von den Besucherzahlen überrascht, was dazu führte, dass am Kommers mit 300 Gästen binnen einer halben Stunde das vorbereitete Essen ausging. Am Kommers trafen wir auch ein bekanntes Gesicht, nämlich den Abt des Stiftes Herzogenburg Cbr. Mag. Maximilian Fürnsinn, der auch das Band Capitolinae trägt.

Die Quartierfrage konnte aufgrund der Beziehungen unseres hohen Phli-x Pagat während des Kommerses rasch gelöst werden. Wir waren die Gäste des Botschafters Österreichs beim heiligen Stuhl Cbr. Dr. Helmut Türk, Nc, Cap und seiner reizenden Gattin, die uns herzlich bei sich in der Botschaft aufnahmen. Dies hatte auch den Vorteil, dass wir uns in weiterer Folge als Mitfahrer im Botschaftswagen unter den Augen der römischen Polizei ungestraft etwas schneller durch Rom bewegen konnten.

Das Beeindruckendste des ganzen Stiftungsfestes war wohl der Festumzug der von der Polizei eskortiert vom Pantheon, wo die Stiftungsfestmesse stattfand, auf den Petersplatz zum Angelus Gebet und Segen durch Papst Benedikt den XVI. zog:
Über Hundert Chargierte und eine beträchtliche Anzahl an Couleurträgern, die unter den Augen der staunenden Touristen und Einheimischen mit Musikkapelle und Schlägergeklirr über eine der Hauptstraßen von Rom marschieren, das ist selbst für einen langgedienten Chargierer ein Erlebnis.

Auf dem vollgefüllten Petersplatz selbst ging aber auch diese große Schar von Korporierten in der Menge mit Gruppen aus der ganzen Welt rasch völlig auf. Der Papst ließ es sich nicht nehmen, einige Grußworte in Deutsch an seine Bundesbrüder zu richten.

Der Sonntag fand seinen Ausklang bei einem Ausflug in den berühmten Weinort Frascati.

Deshalb liebe Bundesbrüder, Rom ist eine Reise wert, bei der nächsten Gelegenheit fahrt mit. (Mag. Sven Carich v. Castrix)

© 2007 KÖAV Floriana St. Pölten im ÖCV  |  e-mail: fieieidiibiaiciki i[iait] filiioiriiiainiaiii.iiaiiiiti   |  Stand: 19. April 2008